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Ergotron

Vesa & Ergotron

Als Systenhaus und Ergotron-Partner bieten wir Ihnen die komplette Produktpalette von Ergrotron an.

Gerne fertigen wir für Sie auch indiviuelle Sonderlösungen rund um das Thema Ergotron an.

Egal, ob Deckenhalterung, Wandmontage - Befestigungs- und Halterungsringe in allen Größen, medizinische Lackierungsarbeiten.

Testen Sie uns und überzeugen sich von unserer Vielfalt.

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seedata GmbH - Obertorstr. 23 - 88662 Überlingen

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Büro-Öffnungszeiten:        Montag bis Freitag: 09.00 - 17.00 Uhr - Samstag: geschlossen

Datensicherung

Datensicherheit hat in den letzten 10 Jahren immer mehr an Bedeutung gewonnen.

Leider wird diesem Thema in den meisten Unternehmen nicht genügend Beachtung geschenkt.

In den meisten Fällen jedoch genügt schon ein minimaler Aufwand, um die Sicherheit ihrer sensitiven Daten zu gewährleisten.

Wir bieten ihnen:

  • Backupkonzepte im Soft- und Hardwarebereich
  • Lagerung Ihrer Daten (brandgeschützt)
  • Datenrettung (auch physikalisch zerstörte Datenträger)
  • Überprüfung Ihrer Sicherung

Lösungen im Überblick

Bandsicherung

Bandsicherung

Ein in einer Kassette enthaltenes Magnetband ist das eigentliche Speichermedium. Die Kapazität von Bändern hängt vom verwendeten Standard (AIT, QIC, DAT, DCC, DDS, SLR, DLT, LTO, VXA usw.) ab und reicht von ca. 120 MB (bei sehr alten Geräten auch wesentlich weniger) bis in den vierstelligen GB-Bereich hinein. Die Daten werden seriell geschrieben bzw. gelesen.

 

Vorteile und Nachteile

Zu den Vorteilen derartiger Speichermedien gehören:

  • hohe Kapazität
  • schnelle Übertragung großer Datenmengen
  • lange Lebensdauer
  • geringer Platzbedarf
  • Wiederverwendbarkeit der Medien
  • vergleichsweise geringe Medienkosten

 

Zu den Nachteilen gehören:

 

  • Empfindlichkeit gegen Staub, Feuchtigkeit, Temperatur und magnetische Umwelteinflüsse
  • vergleichsweise hohe Investitionen
  • neue Daten lassen sich nur nach alten Daten an einer ganz bestimmten Stelle auf dem Band speichern
  • üblicherweise lange Zugriffszeit (im Minutenbereich) auf gewünschte Daten, da erst zu der Stelle gespult werden muss
  • werden zu wenig Daten pro Zeiteinheit an das Laufwerk geliefert, verfällt das Band in einen Start-Stop-Modus. Das Band wird dadurch unnötig mechanisch belastet und je nach Medientyp kann ein Teil der Kapazität nicht genutzt werden
  • Die Bänder müssen nach mehrfacher Benutzung ausgetauscht werden

 

Aufzeichnungsarten

  • Lineare Aufzeichnung: Das Magnetband wird in Vorwärts- und Rückwärtsrichtung beschrieben.
  • Schrägspuraufzeichnung (Helical Scan): Das Magnetband läuft schräg am (rotierenden) Schreibkopf vorbei.
  • Degressive Aufzeichnung: Das Magnetband wird zunächst sehr schnell beschrieben, später dauert die Aufzeichnung länger.

Festplatten-Raid-Sicherung

Festplatten-Raid-Sicherung

Ein RAID-System (ursprünglich redundant array of inexpensive disks, heute redundant array of independent disks) dient zur Organisation mehrerer physischer Festplatten eines Computers zu einem logischen Laufwerk, das eine höhere Datensicherheit bei Ausfall einzelner Festplatten und/oder einen größeren Datendurchsatz erlaubt als eine physische Platte. Während die meisten in Computern verwendeten Techniken und Anwendungen darauf abzielen, Redundanzen (das Vorkommen doppelter Daten) zu vermeiden, werden bei RAID-Systemen redundante Informationen gezielt erzeugt, damit beim Ausfall einzelner Komponenten das RAID als Ganzes seine Funktionalität behält.

Die weitere Entwicklung des RAID-Konzepts führte zunehmend zum Einsatz in Serveranwendungen, die den erhöhten Datendurchsatz und die Ausfallsicherheit nutzten, der Aspekt der Kostenersparnis wurde dabei aufgegeben. Die Möglichkeit, in einem solchen System einzelne Festplatten im laufenden Betrieb zu wechseln, entspricht der heute gebräuchlichen Übersetzung: Redundant Array of Independent Disks (Redundante Anordnung unabhängiger Festplatten).

Der Betrieb eines RAID-Systems setzt mindestens zwei Festplatten voraus. Die Festplatten werden gemeinsam betrieben und bilden einen Verbund, der unter mindestens einem Aspekt betrachtet leistungsfähiger ist als die einzelnen Festplatten. Mit RAID-Systemen kann man folgende Vorteile erreichen:

  • Erhöhung der Ausfallsicherheit (Redundanz)
  • Steigerung der Transferraten (Leistung)
  • Aufbau großer logischer Laufwerke
  • Austausch von Festplatten und Erhöhung der Speicherkapazität während des Systembetriebes
  • Kostenreduktion durch Einsatz mehrerer preiswerter Festplatten
  • hohe Steigerung der Systemleistungsfähigkeit

Die genaue Art des Zusammenwirkens der Festplatten wird durch den RAID-Level spezifiziert. Die gebräuchlichsten RAID-Level sind RAID 0, RAID 1, RAID 5 und Raid 10.

Aus Sicht des Benutzers oder eines Anwendungsprogramms unterscheidet sich ein logisches RAID-Laufwerk nicht von einer einzelnen Festplatte.

Hardware-Raid

Von Hardware-RAID spricht man, wenn das Zusammenwirken der Festplatten von einem speziell dafür entwickelten Hardware-Baustein, dem RAID-Controller, organisiert wird. Der Hardware-RAID-Controller befindet sich in physischer Nähe der Festplatten. Er kann im Gehäuse des Computers enthalten sein. Häufiger befindet er sich aber in einem eigenen Gehäuse, einem Disk Array, in dem auch die Festplatten untergebracht sind.

Vermehrt werden in den letzten Jahren auch Festplatten-Controller unter der Bezeichnung RAID-Controller auf Hauptplatinen (engl. mainboards) für den Heimcomputer- bzw. Personal-Computer-Bereich verbaut sowie als Kartenerweiterung im Niedrigpreis-Sektor angeboten. Üblicherweise sind diese häufig auf RAID 0 und RAID 1 beschränkt. Um die Karten im nichtprofessionellen Bereich so erschwinglich wie möglich zu machen, überlässt man hier jedoch oft die RAID-Logik der CPU. Ein weiterer Nachteil ist bei diesen auch, dass man an den Controller gebunden ist und bei einer Fehlfunktion desselben die Gefahr eines Datenverlustes besteht. Solche Controller werden im Linux-Jargon daher oft auch als Fake-RAID bezeichnet

Software-Raid

Von Software-RAID spricht man, wenn das Zusammenwirken der Festplatten komplett softwareseitig organisiert wird. Auch der Begriff Host based RAID ist geläufig, da nicht das Speicher-Subsystem, sondern der eigentliche Computer die RAID-Verwaltung durchführt. Die meisten modernen Betriebssysteme, wie FreeBSD, OpenBSD, Apple Mac OS X, HP HP-UX, IBM AIX, Linux, Microsoft Windows ab Windows NT oder SUN Solaris, sind dazu in der Lage. Die einzelnen Festplatten sind in diesem Fall entweder über einfache Festplattencontroller am Computer angeschlossen oder es werden externe Storage Geräte wie Disk Arrays von Firmen wie EMC, Promise, AXUS, Proware oder HDS an den Computer angeschlossen. Die Festplatten werden dann als sogenannte JBODs („just a bunch of disks“) ins System integriert.

Der Vorteil von Software-RAID ist, dass kein spezieller RAID-Controller benötigt wird. Die vom Betriebssystem mitgelieferte RAID-Software oder eine separat installierte Software wird dann genutzt. Dies kommt besonders beim Disaster Recovery zum tragen, wenn der Raid-Controller defekt und nicht mehr verfügbar ist. Zudem bleibt der Festplatten-Cache aktiviert.

Der Hauptprozessor (CPU) des Computers wird bei Festplattenzugriffen belastet. Dies bringt Vor- und Nachteile mit sich. Storage Server sind in der Regel nie voll ausgelastet und somit sind Software-RAIDs auf diesen Servern schneller als Hardware-RAIDs. Leider entfällt aber die Möglichkeit, einen im RAID-Controller oder Disk Array vorhandenen Cache mit einer Pufferbatterie auszustatten. Dies hat zur Folge, dass Daten, die bei einem ungeplanten Neustart im Cache liegen, verloren gehen.

Öffnet internen Link im aktuellen FensterRaid-Level-Übersicht